UNESCO-Tag „Grenzen überwinden“


Am 08. Mai 2026 verwandelte sich unser Schulhof in einen lebendigen Ort der Begegnung. Unter dem Motto „Grenzen überwinden“ setzten sich die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 7 und 8 intensiv mit dem Zusammenleben in einer vielfältigen Gesellschaft auseinander. Bei strahlendem Sonnenschein wurde der Tag zu einem deutlichen Zeichen für Respekt, Solidarität und gelebte Vielfalt.

Mit Unterstützung des Kolping-Netzwerks für Geflüchtete kamen die Jugendlichen in direkten Austausch mit Menschen, die Erfahrungen mit Flucht und Ankommen in Deutschland teilen. Die persönlichen Berichte und Gespräche lösten bei vielen Teilnehmenden neue Einsichten aus, brachen Vorurteile auf und förderten Empathie. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler zeigten sich beeindruckt von den Geschichten und nahmen konkrete Anregungen für ein respektvolles Miteinander mit.

Ein besonderes Highlight war das Mitmach-Mobil auf dem Schulhof: ein LKW voller multimedialer Stationen, Videos, Hörberichte und interaktiver Spiele. Die mobile Ausstellung ermöglichte ein spielerisches, zugleich nachdenkliches Herantreten an die Themen Flucht, Ankommen und Zusammenleben. Die Kombination aus Information und Erlebnis sorgte für hohe Beteiligung und viele intensive Gespräche.

Finanziell ermöglicht wurde der Tag durch den Schulverein der Gemeinschaftsschule am Marschweg; das Gesamtprojekt wird zudem von der Europäischen Union kofinanziert.

Der UNESCO-Tag war mehr als eine einmalige Aktion: Er machte die Bedeutung von Vielfalt und gegenseitigem Respekt im Schulalltag sichtbar und setzte ein klares Signal für Offenheit und Zusammenhalt. Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler berichteten von neuen Einsichten, konkreten Ideen für den Umgang miteinander und einer spürbaren Stärkung des Gemeinschaftsgefühls. Die Gemeinschaftsschule am Marschweg geht gestärkt die nächsten Schritte, um UNESCO-Projektschule zu werden.