Herzlich willkommen!

Wir begrüßen Sie ganz herzlich auf der Homepage der Gemeinschaftsschule am Marschweg in Kaltenkirchen. Auf diesen Seiten wollen wir Ihnen einen Eindruck unseres vielfältigen Schullebens innerhalb und außerhalb des Unterrichts vermitteln. Die Schule am Marschweg blickt auf eine über hundertjährige Geschichte zurück und hat seit der Zusammenlegung mit der Erich-Kästner-Schule gut 700 Schülerinnen und Schüler. Über das obige Menü können Sie viele Seiten erreichen, auf denen wir unsere Schule vorstellen. Besonders wichtige und häufig aufgerufene Seiten erreichen Sie außerdem bequem über das Menü auf der rechten Seite.

Eingangstests Profilklassen


Eine etwas andere Unterrichtsstunde – Boxen für Lehrkräfte


Hat denn jemand von euch schon mal geboxt?“, fragt uns Dilar Kisikyol, Boxprofi und Sozialpädagogin. Wir, eine Gruppe von uns Lehrern und Lehrerinnen, die sich zu einem Schnupper-Boxtraining bei ihr angemeldet hatten, schauen uns um. Zwei Hände gehen zaghaft hoch. „Das werden wir schnell ändern“, kommentiert die resolute Frau, die heute unsere Lehrerin ist.

Als Erstes tänzeln wir ein wenig mit den Beinen hin und her und werfen hoch motiviert einige Fausthiebe in die Luft. Jeder findet dann schnell einen Partner, dem man tänzelnd mit der Hand an der Schulter berühren soll bzw. vor dessen Handschlägen man ausweicht. Das fördere die Reaktionsfähigkeit, so der Profi. 

Dilar Kisikyol, selbst Weltmeisterin im Leichtgewicht, hält uns alle für höchst talentiert und traut uns nun den Einstieg in die Boxhandschuhe zu. Ein Dutzend Paare liegen bereit auf der Boxarena. Ziemlich klobig fühlen sich diese Dinger an und wie, bitte schön, soll man den Klettverschluss des zweiten Handschuhs zubekommen, wenn die andere Hand schon eingepackt ist? Aber das ist irgendwann auch geschafft, und wir lernen, dass es eine Führ- und eine Schlaghand gibt. Nun muss man sich gegenseitig abschlagen, aber gleichzeitig in Deckung gehen. Ganz schön schwierig! Immer wieder werden Partner gewechselt, und wir werden immer mutiger. 

Bis jetzt war alles Spiel, doch nun wird es ernst, denn wir dürfen den Boxring betreten, um weiter für einen Kampf zu trainieren, den man beim Boxen ja irgendwann hat. Während Dilar weitere Übungen erklärt, drischt ein wendiger Kollege mit seinen Boxhandschuhen auf ihre bloßen Hände ein, doch diese prallen an ihr ab, als ob nichts wäre. Wir kommen alle ordentlich ins Schwitzen.

Zum Schluss dürfen wir noch auf die Boxsäcke einhauen, die überall von der Decke hängen. Das macht Spaß, und man wünscht sich einen solchen Sack für zu Hause.

Wir sind erstaunt, dass eine Stunde so schnell vorbeigehen kann und sind alle restlos begeistert. 

„Dilar“ – das „Feuerherz“ auf Kurdisch heißt (so liest man auf ihrer Homepage), hatte wirklich Feuer unterm Hintern bei dieser Trainingseinheit und zeigte uns auf eine äußert sympathische Art, dass ihr Herz nicht nur für das Boxen schlägt, sondern auch für das Miteinander beim Vermitteln der Schlagtechniken. Wir sagen „Danke“ für diese Lektion.

An unserer Schule gibt Frau Kisikyol seit Beginn des Jahres Boxunterricht für Kinder, um Aggressionen abzubauen und das Selbstbewusstsein zu stärken.

(mehr …)

Lernen in der KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen


Die Klasse 9a unternahm mit ihrem Geschichtslehrer Dominik Zuk eine besondere Exkursion zur KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen in Springhirsch, um sich intensiv mit der Geschichte des Nationalsozialismus und dem Schicksal der dort Inhaftierten auseinanderzusetzen. Durch die neue Dauerausstellung und insbesondere durch die fundierte Arbeit mit den Biografien von Häftlingen erhielten die Schülerinnen und Schüler wichtige Einblicke in eine der dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte. Vor Ort wurde den Schülerinnen und Schülern – dank der engagierten Unterstützung unseres FSJ’lers Eddie Martens – die regionale Geschichte auf eindrucksvolle Weise nähergebracht.

Besonders bewegend war die Geschichte von Richard Tackx, einem belgischen Häftling, der aufgrund seines Widerstandes gegen die Nationalsozialisten inhaftiert wurde. Die Biografie des jungen Mannes, die von Mut und Leid gleichermaßen erzählt, hinterließ einen bleibenden Eindruck bei den Schülerinnen und Schülern. Der Besuch bot nicht nur eine historische Wissensvermittlung, sondern auch die Chance, sich mit Werten wie Toleranz, Menschlichkeit und Demokratie auseinanderzusetzen.

Derzeit plant die Gemeinschaftsschule am Marschweg und die Leitung der KZ-Gedenkstätte einen weiteren Ausbau sowie eine Verfestigung der gemeinsamen, pädagogischen Arbeit.

Dieser Besuch zeigt, wie bedeutsam es ist, Geschichte nicht nur in Büchern zu lesen, sondern als Teil einer lebendigen Erinnerungskultur an authentischen Orten zu erleben.

(mehr …)

Elternbrief der Schulleitung


Bunter Infoabend für die künftigen Fünftklässler an der GaM


Wieder einmal hat die Gemeinschaftsschule am Marschweg ihre Tore für alle Kinder, die nach den Sommerferien eine weiterführende Schule besuchen werden, geöffnet. Ca 50 Schülerinnen und Schüler kamen in Begleitung ihrer Eltern und erlebten einen informativen Abend.

Charlotte Angermann und Hazal Dogan eröffneten den Abend

Der Abend startete mit einem sehr überzeugenden Gesangsauftritt der Zehntklässlerin Aurora Mustafa. Anschließend bot die Gestaltenklasse des 5. Jahrgangs von Frau Hildebrandt einen amüsanten Sketch zum Thema „Schulalltag von Groß und Klein“. Während die Eltern danach in der Aula alles Wissenswerte rund um die Gemeinschaftsschule – moderiert von Hazal Dogan und Charlotte Angermann (beide 10b) – erfuhren, lernten die Kinder die Schule an verschiedenen Stationen kennen. Sie durften beispielsweise Bewegungsspiele in der Sporthalle mitmachen, das Fach Informatik im Computerraum kennen lernen oder einen Schlüsselanhänger im Technikraum herstellen.

Zum Schluss trafen sich Eltern und Kinder im Schul-Café wieder, in dem die Teilnehmer des WPU Schülerfirma Süßes und Herzhaftes verkauften. Es war für alle ein spannendes und interessantes Erlebnis.

GaM gewinnt beim Energiesparprojekt den ersten Preis 


Die Gemeinschaftsschule am Marschweg überzeugt beim Thema Nachhaltigkeit und gewinnt 4000 Euro

2023 startete das Projekt „Energiesparmodelle an Schulen“ in Kaltenkirchen. Insgesamt nahmen sieben Schulen daran teil. Die Schulen hatten die Aufgabe, Projektideen zu finden, mit denen man konkret Energie einsparen kann. Dabei wurden Schülerinnen und Schüler aktiv eingebunden, um so das Thema Klimaschutz besser in den Schulalltag zu integrieren. 

Jede Schule fand ihren eigenen Weg, Projekte einzuführen, die sich mit diesem Thema beschäftigten. Sie verpflichteten sich dazu, bis zum Dezember 2026 einen sparsameren Umgang mit Heizung, elektrischer Energie und Abfall anzuleiten und umzusetzen.

Auf dem Bild (vlnr): Fr. Hartmann und Herr Asmus; Bildquelle: Stadt Kaltenkirchen

Die Gemeinschaftsschule am Marschweg hat mit der Unterstützung engagierter Lehrer viele Ideen entwickelt und Arbeitsgemeinschaften gegründet, die vor allem nachhaltig wirken wollten: So erstellten Schülerinnen und SchülerKunstwerke aus „Upcycling“-Materialien. Der WPU „Die Macher“ hatte die Idee einer Kleiderbörse sowie eines Tauschschranks und pflanzte außerdem Bäume. Mülltrennung stand auf dem Stundenplan einer weiteren Gruppe. Auch die Imkerei-AG arbeitete nachhaltig, und das Projekt „Retten macht Schule“ schulte Schülerinnen und Schüler im Wiederbelebungsunterricht.

Diese und weitere Aktionen überzeugte die Jury der Stadtverwaltung so sehr, dass sie der GaM den ersten Preis verlieh und einen Gewinn über 4000 Euro überreichte. Herzlichen Glückwunsch!

Bildquelle: Stadt Kaltenkirchen
1 2 25