Nachhaltigkeit an unserer Schule – Ein Projekt der Klasse 8b


Was können wir tun, um unsere Umwelt besser zu schützen? Dieser Frage stellte sich die 8b im Rahmen ihrer Projektwoche und setzte sich mit dem Thema „Low-Emmisions-Schools in Norddeutschland“ auseinander.

Ihre Ergebnisse präsentierte sie vor Schülern und Gästen thematisch vielfältig in der Aula. So erklärte eine Gruppe unter dem Motto „Sortieren statt ignorieren“, dass der Müll in den Klassen viel besser entsorgt werden könne, wenn er in Plastik-, Papier- und Restmüll eingeteilt wird. Dafür schlägt die Gruppe vor, künftig drei unterschiedlich farbige Mülleimer in jede Klasse zu stellen.

Bei einem „Tag der Umwelt“ möchte eine weitere Gruppe anhand von Videos und Quizfragen die Fünftklässler darüber informieren, wie die Mülltrennung funktioniert.

„Jede Faser zählt.“ Dieser Slogan ist so zu verstehen, dass der Papierverbrauch reduzieret werden soll, indem demnächst Textilhandtücher verwendet werden. Ein Wäschedienst werde dafür die benutzten Tücher zweimal in der Woche austauschen und reinigen.

Die vierte Gruppe schlägt vor, die im Unterricht verwendeten Arbeitsbögen durch recycltes Papier zu ersetzen.

Außerdem soll Energie dadurch gespart werden, dass ein Lichtdienst in jeder Klasse darüber wachen wird, wenn das Licht in den Räumen unnötig lange brennt und schaltet es dann aus.

Noch eine Gruppe machte sich Gedanken zum Schulhof. Sie forderte Basketballkörbe anstatt der Mülleimer, damit die Schüler eher motiviert sind, ihren Müll richtig zu entsorgen, anstatt ihn auf dem Boden zu werfen.

Schließlich hieß es noch: „Durstlöscher – nein danke!“  Die Verpackungen für diese Erfrischungsgetränke liegen innerhalb und außerhalb des Schulgebäudes überall rum. Deshalb war eine Kleingruppe dafür, dass die Durstlöscher verboten werden. Als Alternative soll künftig der zuckerfreie Cold Tea im Pfandbecher verkauft werden.

Die Gäste waren von der Präsentation begeistert, und ein Vertreter vom Institut für vernetztes Denken kündigte sogar an, dass das gesamte Projekt mit 1000 Euro unterstützt wird.