Red Hand Day an der GAM


Anlässlich des Red Hand Day überreichten Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen der Gemeinschaftsschule am Marschweg ihr gemeinsam gestaltetes Banner an Ole Plambeck, MdL. Mit dieser Geste verbanden sie die Bitte, dass sich Schleswig-Holstein weiterhin konsequent für den Schutz und die Durchsetzung der Kinderrechte einsetzt.

Zuvor hatten alle fünften Klassen am internationalen Aktionstag gegen den Einsatz von Kindersoldaten teilgenommen. Der Red Hand Day macht jedes Jahr darauf aufmerksam, dass in vielen Regionen der Welt Kinder noch immer in bewaffnete Konflikte geraten und dadurch ihre Kindheit, Sicherheit und Zukunft verlieren. Durch den roten Handabdruck setzen die Schülerinnen und Schüler ein sichtbares Zeichen der Solidarität mit den betroffenen Kindern.

Im Religions- und Philosophieunterricht hatten sich die Fünftklässlerinnen und Fünftklässler zuvor ausführlich mit den Kinderrechten beschäftigt. Sie setzten sich damit auseinander, welche Rechte jedes Kind auf der Welt hat, warum diese Rechte so wichtig sind und weshalb sie in vielen Ländern noch immer verletzt werden. Diese Beschäftigung half ihnen, die Bedeutung des Red Hand Day besser zu verstehen und ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, wie wertvoll Frieden, Sicherheit und Bildung sind.

Unterstützt wurde die Gemeinschaftsschule am Marschweg bei diesem Aktionstag vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., der sich seit vielen Jahren für Frieden, Erinnerungskultur und internationale Verständigung einsetzt. Durch diese Zusammenarbeit wurde der Red Hand Day zu einem wichtigen Beitrag der Schule, um junge Menschen für Menschenrechte und weltweite Verantwortung zu sensibilisieren. Der Aktionstag zeigte eindrucksvoll, dass auch Kinder und Jugendliche ein starkes Zeichen setzen können, wenn es darum geht, sich gegen den Missbrauch von Kindern als Soldaten und für eine friedlichere Welt einzusetzen.

Fünftklässler überreichen das Red Hand – Banner an Landtagsabgeordneten Ole Plambeck.