Berufsorientierung


Die Berufsorientierung ist fester Bestandteil im Unterrichtsgeschehen. Bereits ab dem 5. Jahrgang finden im Unterricht berufsorientierte Fragestellungen Einzug und berufsorientierte Erkundungen werden durchgeführt, wie beispielsweise der Haushaltspass, Vorstellung der Berufe der Eltern oder auch der Girls und Boys Day.

In der 8. Klasse findet das Berufsorientierungsprogramm (kurz BOP) des Bildungsministeriums statt. Es beinhaltet eine Potenzialanalyse sowie eine 10-tägige Berufsfelderprobung. Hier erfahren die Schüler und Schülerinnen komplexe, fachliche und methodische Anforderungen; berufspraktische Fähigkeiten und berufsfeldbezogene Erfahrungen werden vermittelt und den Schülern sichtbar gemacht. Die Ergebnisse fließen in den individuellen Förder- und Lernplan sowie in den Berufswahlpass der Jugendlichen ein. Zudem erhalten sie ein Zertifikat, welches ihr Kompetenzprofil abbildet.

In der 9. Jahrgangsstufe findet ein zweiwöchiges Betriebspraktikum statt, hier können die Erfahrungen des BOP bei der Vorbereitung des Betriebspraktikums genutzt werden.

Zudem werden die Eltern beim Berufsorientierungsprozess der Jugendlichen mit eingebunden. Beispiele hierfür sind:

  • Berufsvorstellung, beruflicher Werdegang usw.
  • Regelmäßige, verbindliche Eltern-Schüler-Klassenlehrergespräche nach den Zeugnissen (Themen: schulische Entwicklung, Sozialverhalten, berufliche Vorstellungen/Perspektiven, evtl. Zielvereinbarungen)
  • Vor- und Nachgespräche zwischen Eltern und Schülerinnen und Schülern bei BO-Aktivitäten wie Praktika, Potenzialanalyse, Berufsfelderprobung …
  • Erstellung eines Portfolios
  • Beratungsgespräche der Bundesagentur für Arbeit

Seit dem Schuljahr 2015/16 findet am 3.Samstag im September unsere eigene Ausbildungsmesse „Starter“ in den Räumlichkeiten der Schule statt. Hier haben die Schüler und Schülerinnen Gelegenheit gemeinsam mit den Eltern mit ortsansässigen Firmen und weiterführenden Schulen Kontakt aufzunehmen, um sich über Praktikumsplätze oder auch Ausbildungsplätze zu informieren.

Die Gemeinschaftsschule am Marschweg wurde 2014 vom Bildungsministerium für Bildung und Forschung mit dem 1. Platz für „Beispiele Guter Praxis – Kooperation mit Schulen und Einbeziehung von Eltern im BOP“ ausgezeichnet.